Die Geschichte des HZI

Das Forschungszentrum in Braunschweiger Stadtteil Stöckheim, das heute als Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung bekannt ist, wurde 1965 als Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik (IMB) gegründet. Nach mehreren Umbenennungen trägt es seit 2006 den aktuellen Namen. Mittlerweile gehören zum HZI weitere Standorte in Braunschweig, Hannover, Greifswald, Hamburg, Saarbrücken und Würzburg, an denen Wissenschaftler:innen die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr erforschen und ihre Ergebnisse systematisch in Richtung medizinischer Anwendung entwickeln. Auf dieser Seite können Sie sich über wichtige Meilensteine und Entwicklungen des HZI informieren.
1965 bis 1997
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1965
In Braunschweig wird der Vorläufer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung gegründet, das Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik (IMB). Initiator ist der Chemiker Prof. Dr. Hans Herloff Inhoffen. Unterstützt wird Inhoffen von weiteren namhaften Wissenschaftlern, insbesondere von Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen.
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1968
Mit Hilfe der Volkswagen-Stiftung wird das IMB zur Gesellschaft für Molekularbiologische Forschung mbH (GMBF) umgewandelt.
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1975
Für die Entwicklung und Erforschung von biotechnischen Produktionsverfahren wird das Biotechnikum in Betrieb gesetzt. Der Schwerpunkt verlagert sich von der molekularbiologischen Grundlagenforschung zur anwendungsorientierten Biotechnologie.
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1975/76
Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt das Institut, und das Land Niedersachsen tritt als Gesellschafter bei. 1976 geht daraus die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung mbH (GBF) hervor.
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1997
Die GBF erhält gemäß §13 des Arzneimittelgesetzes die Genehmigung für die biotechnische Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen für die klinische Praxis. Für die Anlage wird das Qualitätssicherungssystem der Guten Herstellungspraxis (GMP = Good Manufacturing Practice) berücksichtigt.
1999 bis März 2006
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1999
Für die Entwicklung von Impfstoffen und Impfstrategien ist das Experimentieren mit Mäusen unausweichlich. Deshalb wird ein modernes Tierhaus eingerichtet, in dem die Mäuse gehalten werden.
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2000
Das moderne Kommunikationszentrum - Forum - wird eröffnet. Auf dem eigenen Gelände können nun wissenschaftliche Tagungen, Kongresse und Workshops stattfinden.
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2001
Die GBF positioniert sich inhaltlich neu und wird künftig ihren Schwerpunkt auf die Infektionsforschung legen.
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2005
Die GBF erwirbt das Gebäude des Gründerzentrums. Zukünftig soll hier der dringend benötigte Platz für einige Arbeitsgruppen geschaffen werden.
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März 2006
Die Kapazitäten des Tierhauses reichen nicht mehr aus. Es wird mit dem Bau eines neuen Hauses begonnen, das Platz für über 23 000 Tiere bietet.
Juli 2006 bis August 2009
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Juli 2006
Die GBF wird umbenannt in Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Gleichzeitig wird die neue Pforte des Zentrums fertiggestellt. Mit ihr bekommt das Gelände nicht nur eine neue Einfahrt, sondern auch eine neue Adresse.
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August 2008
Zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover eröffnet das HZI in direkter Nachbarschaft zum MHH-Campus das Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung TWINCORE.
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Juni 2009
Nach einer Bauzeit von etwas mehr als drei Jahren wird das neue Tierhaus eröffnet. Insgesamt beherbergt die Tierhaltung am HZI nun etwa 30 000 Mäuse, die von über 50 Mitarbeitern betreut werden.
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August 2009
Gründung der HZI-Außenstelle auf dem Universitätscampus in Saarbrücken: Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) entwickeln neue Arzneimittel und Therapieoptionen gegen Infektionskrankheiten.
Januar 2011 bis Dezember 2012
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Januar 2011
Das HZI übernimmt die Koordination des neu gegründeten Centre for Structural Systems Biology (CSSB), das auf dem Campus des DESY in Hamburg entsteht.
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April 2011
Im bundesweiten Forschungsverbund „Deutsches Zentrum für Infektionsforschung“ wird das HZI Partner für den Standort Hannover/Braunschweig.
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Mai 2012
Eröffnung des Studienzentrums in Hannover. Hier werden zukünftig Studien zur öffentlichen Gesundheit durchgeführt und die Zusammenhänge zwischen Infektionen und chronischen Erkrankungen untersucht.
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Juli 2012
Eröffnung des D2-Gebäudes auf HZI-Campus – Auf über 2000 Quadratmetern arbeiten hier über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Verwirklichung der Visionen von TRAIN (Translationsallianz in Niedersachsen) arbeiten
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Dezember 2012
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) eröffnet – Das DZIF ist ein Zusammenschluss von führenden Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen im Bereich der Infektionsforschung in Deutschland. Das Ziel: Stärkung der Translationsforschung. Die Geschäftsstelle des DZIF ist auf dem HZI-Campus angesiedelt.
März 2013 bis September 2015
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März 2013
Auf dem HZI-Campus in Braunschweig nimmt das neue S3-Gebäude seinen Betrieb auf, die S3-Anlage im Tierhaus 2 startet im Mai 2013. In den Laboren der biologischen Sicherheitsstufe 3 können Wissenschaftler Krankheitserreger erforschen, die schwere Krankheiten verursachen. Die S3-Laboranlagen sind gegenüber der Außenwelt abgeschlossene, isolierte Anlagen.
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September 2013
Neues Verwaltungsgebäude W – Die Administration, Geschäftsführung und Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ziehen in das neue Gebäude um. Das Haus ist in seinem Grundriss dem Buchstaben W nachempfunden.
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September 2014
Bundesweit einmaliges Projekt von MHH, Fraunhofer ITEM und HZI – Clinical Research Center Hannover (CRC Hannover) eingeweiht – Das CRC ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der Grundlagenforschung und der Marktzulassung von neuen Medikamenten und Medizinprodukten. Im Fokus stehen neue Konzepte für frühe klinische Studien.
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September 2015
Neubau des HIPS wird eingeweiht – Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde der Neubau des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) fertiggestellt. Als Standort des HZI ist das HIPS das erste außeruniversitäre Forschungsinstitut für pharmazeutische Forschung in Deutschland, das mit öffentlichen Geldern gefördert wird.
September 2015 bis Oktober 2015
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September 2015
Das interdisziplinäre Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB) feiert Richtfest des neuen Forschungsgebäudes – Ab 2017 soll das CSSB auf über 10.000 Quadratmetern in einem einzigartigen interdisziplinären Ansatz bakterielle und virale Infektionen erforschen. Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von neun Forschungseinrichtungen aus Norddeutschland, an der auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung beteiligt ist.
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Oktober 2015
50 Jahre Spitzenforschung in Braunschweig-Stöckheim – Die 1965 in Braunschweig gegründete Forschungseinrichtung, aus der das heutige HZI hervorgegangen ist, hat in den 50 Jahren ihres Bestehens mehrere inhaltliche Neuausrichtungen erfahren. Seit Anfang der 2000er Jahre fokussiert sich das Zentrum auf das Thema „Infektionen“. Mit einer Podiumsdiskussion, Filmeinspielungen und vielen Zeitzeugen aus den vergangenen 50 Jahren blicken wir auf unsere Geschichte zurück und wagen einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen (Festakt).
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Oktober 2015
Das HZI formuliert für seine Forschung erstmals eine langfristige Gesamtvision in einem öffentlich zugänglichen, strukturierten Strategiedokument. Die „Roadmap HZI 2025“ benennt, ausgehend von den im Jahr 2015 gegebenen Voraussetzungen, Ziele für die bevorstehenden zehn Jahre und präzisiert geplante Maßnahmen auf dem Weg dorthin. Die ausgeführten Leitlinien prägen die Richtungsentscheidungen des Zentrums in den darauffolgenden Jahren maßgeblich.
November 2015 bis Oktober 2016
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November 2015
Spatenstich für neues Zentrum für Wirkstoff- und Funktionelle Genomforschung DRFG – Auf dem HZI-Campus in Braunschweig entsteht das neue „Zentrum für Wirkstoff- und Funktionelle Genomforschung“ (Drug Research and Functional Genomics Centre, DRFG). Dort sollen unter anderem neuartige Wirkstoffe gegen Krankheitserreger gesucht sowie bakterielle Gene und ihre Funktion erforscht werden.
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Dezember 2015
Das HZI und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gründen gemeinsam das Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM). Ziel des neuen Instituts ist die Erforschung und Entwicklung neuer, maßgeschneiderter Therapien für jeden Infektionspatienten.
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August 2016
Einweihung des Systembiologie-Forschungszentrums BRICS – Das gemeinsame Forschungszentrum von Technischer Universität Braunschweig und HZI nimmt seinen Forschungsbetrieb auf. 170 Forscherinnen und Forscher aus Instituten beider Einrichtungen befassen sich hier vor allem mit Modellen für die Lebenswissenschaften. Mit ihrer Hilfe will man die Bausteine des Lebens besser verstehen, damit neue Anwendungen für Gesundheit und Umwelt möglich werden.
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Oktober 2016
Start des HIRI in Würzburg – HZI und Universität Würzburg bringen neues Institut für Infektionsforschung auf den Weg: Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) erschließt ein neues Forschungsfeld und hat neuartige Therapieansätze zum Ziel.
Juni 2017 bis März 2018
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Juni 2017
Das Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB) feiert seine Eröffnung auf dem DESY-Campus in Hamburg. In diesem neuen interdisziplinären Forschungszentrum arbeiten Wissenschaftler aus zehn verschiedenen Forschungseinrichtungen gemeinsam an der Aufklärung von Struktur, Dynamik und Mechanismen von Infektionsprozessen. Das HZI ist eine der Gründungsinstitutionen des CSSB und wird dort durch die Abteilung „Strukturelle Infektionsbiologie“ vertreten.
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Oktober 2017
Das HZI und seine Campus-Nachbarn DSMZ, Fraunhofer ITEM, Technische Universität Braunschweig (TU-BS) und DZIF gründen eine neue gemeinsame Dachmarke mit dem Titel „Science Campus Braunschweig-Süd“. Gemeinsam wollen sie die regionale und überregionale Sichtbarkeit dieses modernen Life-Science-Campus erhöhen, die Vernetzung der Partnerinstitutionen fördern sowie neue Kooperationspartner und junge Talente gewinnen.
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März 2018
Im Rahmen der Programmorientierten Förderung (POF) der Helmholtz-Gemeinschaft bewerten international renommierte Experten die Forschungsprogramme aller Helmholtz-Zentren. Dabei erhält das HZI-Programm "Infektionsforschung" die Bestnote „outstanding“ (hervorragend).
Juni 2018 bis November 2019
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Juni 2018
Gemeinsam mit der VolkswagenStiftung veranstalten HZI und MHH in Hannover das "Herrenhausen Symposium on Individualised Infection Medicine - The Future is now". Die erste internationale Fachtagung, die sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt, beleuchtet den aktuellen Forschungsstand und die Perspektiven der individualisierten Infektionsmedizin. Etwa 200 Teilnehmer besuchen das vom CiiM organisierte Treffen.
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Februar 2019
Das HZI und das Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsunternehmen Evotec AG schließen eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, neuartige Antibiotika zur Bekämpfung resistenter Krankheitserreger zu entwickeln. Das erste gemeinsame Projekt dieser öffentlich-privaten Partnerschaft ist die Optimierung von Cystobactamiden, einer Gruppe von antibakteriell wirkenden Naturprodukten. Cystobactamide zeigen eine vielversprechende Wirkung gegen die gefährlichsten gramnegativen Krankheitserreger auf der Prioritätenliste der Weltgesundheitsorganisation WHO.
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November 2019
Der HZI-Standort HIPS in Saarbrücken vereinbart mit der Universität des Saarlands (UdS) und dem Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) eine interdisziplinäre Kooperation in der biomedizinisch-pharmazeutischen Wirkstoffforschung. Ziel der „Forschungsallianz Saarland“ ist es, die Interessen der Partnereinrichtungen in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zu bündeln und Synergien zu nutzen.
Februar 2020 bis April 2022
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Februar/März 2020
Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang 2020 führt am HZI zu einer Neuausrichtung zahlreicher Projekte. Die flexible Programmstruktur ermöglicht es, sehr schnell zu reagieren und sich trotz der Einschränkungen durch den Lockdown auf die unmittelbare Bekämpfung der Pandemie auszurichten. Die Covid-19-Forschung wird zu einem neuen Schwerpunkt des HZI. Das Zentrum entwickelt unter anderem Konzepte für die mathematische Modellierung, Erfassung und Überwachung von Krankheitsausbrüchen, die serologische Analytik sowie die Impf- und Wirkstoffforschung. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern arbeiten Wissenschaftler:innen des HZI bereits kurz darauf an mehr als 50 Projekten mit Corona-Bezug.
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April 2022
Gründungsfeier des HZI-Standorts Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald. Die lokalen Gründungspartner des Instituts, das an der Schnittstelle von menschlicher Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt forscht, sind die Universität Greifswald, die Universitätsmedizin Greifswald und das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI).
Juni 2022 bis heute
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Juni 2022
Mit einem Gesamtbudget von 25 Millionen Euro für fünf Jahre (2023-2028) fördert das im Juni 2022 gegründete Institute for Biomedical Translation (IBT) Lower Saxony den Transfer von Spitzenforschung in den Lebenswissenschaften in Niedersachsen. Ziel ist es, wissenschaftliche Innovationen in Startups und unternehmerische Ideen zu überführen. Gründungsinstitutionen sind die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).
Als Pilotprojekt wurde im Juni 2023 ein Projekt der UMG zur Bekämpfung chronischer Nierenerkrankungen mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Bei der zweiten Portfolio-Konferenz überzeugte das HZI-Projekt PROTON unter der Leitung von Prof. Mark Brönstrup und erhielt eine Förderung von knapp 900,000 Euro.
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November 2023 - Juni 2024
In Hannover entsteht ein Forschungsgebäude für das CiiM, eine Initiative von HZI und MHH. Nach der Grundsteinlegung im November 2023 wurde Juni 2024 das Richtfest gefeiert. Das CiiM entwickelt individuelle Prognosen, Diagnosen und Therapien für Infektionskrankheiten. Der Neubau mit 2100 Quadratmetern wird vom Bund, Niedersachsen, der Helmholtz-Gemeinschaft und dem HZI finanziert. Bis zur Fertigstellung arbeiten die ersten Forschungsgruppen im benachbarten TWINCORE.
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Dezember 2023
Im Dezember 2023 wird mit Gästen aus Wissenschaft und Politik feierlich die Amtsübergabe von Prof. Dirk Heinz an Prof. Josef Penninger begangen. Penninger hat im Juli 2023 nach 13 Jahren die Wissenschaftliche Geschäftsführung von Heinz übernommen. Als erster Meilenstein Penningers geht das Projekt „Microbial Stargazing – Erforschung von Resilienzmechanismen von Mikroben und Menschen“ (MICROSTAR) mit einem Gesamtbudget von rund 30 Millionen Euro an den Start.