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Aktuelles aus dem Zentrum

Pilz auf Waldboden
Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert mit „Mycobiomics 2.0“ erneut ein internationales Forschungs- und Austauschprojekt in der Pilzforschung. Die Förderung des kürzlich gestarteten Projekts erfolgt als eine Marie Skłodowska-Curie-Aktivität (MSCA) innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe und umfasst insgesamt knapp 1,8 Mio. Euro. Mycobiomics 2.0 baut auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten „GoMyTri“ (2014–2018) und „Mycobiomics“ (2021–2025) auf, die ebenfalls am HZI koordiniert wurden. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer anti-infektiver Wirkstoffe, um die zunehmende Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen zu bekämpfen.
18.09.2026
Schafherde im warmen Morgenlicht auf einer Weide.
Die Schafpocken sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die sich rasch ausbreitet und innerhalb kurzer Zeit große Teile einer Herde befallen kann. Die Krankheit ist besonders gefährlich, da sie vor allem bei Jungtieren zu sehr hohen Sterblichkeitsraten führen kann und die Produktivität drastisch verringert, indem sie die Woll-, Fleisch- und Milchleistung beeinträchtigt. Durch die Gewinnung von DNA aus einer Reihe alter Tierreste ist es einem internationalen Team aus Genetikern, Historikern, Virologen, Proteinchemikern und Konservatoren gelungen, mehr als 3.500 Jahre Geschichte des Schafpocken-Virus (SPPV) aufzudecken. Das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH), eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), beteiligte sich an der vom University College Dublin (UCD) geleiteten Studie.
08.09.2026
Gruppenbild
Für seine länderübergreifende Zusammenarbeit hat der Forschungsverbund DEEP-DV („Disrupt – Evade – Exploit: Genexpression und Manipulation der Wirtsantwort bei DNA-Virus-Infektionen“) den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2026 erhalten. Das Konsortium unter gemeinsamer Leitung von Prof. Nicole Fischer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)) und Prof. Melanie Brinkmann (Technische Universität Braunschweig und Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)) untersucht, wie DNA-Viren dem Immunsystem entkommen und dauerhaft im Körper verbleiben. Mit dem Preis würdigen die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein seit 2012 Kooperationsprojekte in wechselnden Disziplinen, diesmal aus dem Bereich Lebenswissenschaften. Ausgezeichnet wurden drei Projekte, deren Preisgeld jeweils 83.333 Euro beträgt.
04.09.2026
Zahlen und Fakten
Mitarbeiter:innen
0 +
Mitarbeiter:innen
Grundfinanzierung in 2025 ( zzgl. Drittmittel)
0 Mio. €
Grundfinanzierung in 2025 ( zzgl. Drittmittel)
Publikationen in 2025
0
Publikationen in 2025
Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

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Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

Saarbrücken
Würzburg
Greifswald
Hamburg

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Host: HZI Campus
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