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Für seine länderübergreifende Zusammenarbeit hat der Forschungsverbund DEEP-DV („Disrupt – Evade – Exploit: Genexpression und Manipulation der Wirtsantwort bei DNA-Virus-Infektionen“) den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2026 erhalten. Das Konsortium unter gemeinsamer Leitung von Prof. Nicole Fischer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)) und Prof. Melanie Brinkmann (Technische Universität Braunschweig und Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)) untersucht, wie DNA-Viren dem Immunsystem entkommen und dauerhaft im Körper verbleiben. Mit dem Preis würdigen die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein seit 2012 Kooperationsprojekte in wechselnden Disziplinen, diesmal aus dem Bereich Lebenswissenschaften. Ausgezeichnet wurden drei Projekte, deren Preisgeld jeweils 83.333 Euro beträgt.
04.09.2026
Elektronenmikroskopische Aufnahme
Pseudomonas aeruginosa ist ein stäbchenförmiges, gramnegatives Bakterium, das verschiedene Körperregionen befallen kann, darunter die Lunge, die Haut und die Blutbahn. Es ist weltweit für etwa 7 Prozent der nosokomialen Infektionen verantwortlich und steht jährlich mit rund 559.000 Todesfällen in Verbindung. Ein Team aus der Gruppe von Prof. Michael Kolbe am Centre for Structural System Biology (CSSB) hat gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Forschungszentrum Jülich, dem EMBL Hamburg, DESY und BIOTECH Thailand neue Virulenzmechanismen der Phospholipase C von P. aeruginosa aufgedeckt. Ihre Ergebnisse wurden in Protein & Cell veröffentlicht und werfen ein neues Licht darauf, wie dieser Erreger die Abwehrmechanismen des Wirts umgeht und schwere Erkrankungen verursacht. Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von neun norddeutschen Forschungseinrichtungen, darunter das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.
03.09.2026
Wissenschaftler arbeitet im Labor an einem Analysegerät.
Antimikrobielle Resistenz ist eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Eine neue Klasse programmierbarer Antibiotika, die sogenannten Asobiotika, kann zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt werden, wenn klassische Antibiotika versagen. Ein Forscherteam des TWINCORE, Zentrum für experimentelle und klinische Infektionsforschung, des Exzellenzclusters RESIST sowie des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg hat nun untersucht, wie sich Bakterien an Asobiotika anpassen. Ihre Ergebnisse haben sie kürzlich in „Nature Communications“ veröffentlicht. Das TWINCORE und das HIRI sind Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover bzw. mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
31.08.2026
Zahlen und Fakten
Mitarbeiter:innen
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Grundfinanzierung in 2025 ( zzgl. Drittmittel)
0 Mio. €
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Publikationen in 2025
0
Publikationen in 2025
Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

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Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

Saarbrücken
Würzburg
Greifswald
Hamburg

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07
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