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Universität Greifswald
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Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in der letzten Woche beschlossen, für den Aufbau eines möglichen neuen Helmholtz-Instituts in Greifswald finanzielle Mittel in Höhe von 40 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, verteilt über die nächsten fünf Jahre und vorbehaltlich einer entsprechenden Beteiligung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. An der Universität Greifswald soll eine Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) entstehen, die sich schwerpunktmäßig der molekularen Infektionsforschung widmen soll.
18.11.2019
DNA-Abschnitte in einer Zelle
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Die CRISPR-Cas-Technologie ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das DNA und RNA gezielt schneidet und in vielen Bereichen Anwendung findet. Die Genschere wird durch eine Leit-RNA („guide RNA“) an ihr Ziel geführt. Es ist möglich, mehrere Führungs-RNAs in einem CRISPR-Komplex („CRISPR array“) hintereinanderzuschalten, um verschiedene DNA-Abschnitte parallel zu editieren. Viele Eigenschaften der Komplexe sind noch ungeklärt. Ihre Herstellung für den biotechnologischen Gebrauch ist herausfordernd und arbeitsaufwendig. Wissenschaftler am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg haben eine Methode entwickelt, die die Konstruktion der Komplexe vereinfacht. Das HIRI ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
15.11.2019
Portrait Susanne Thiele
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Mikroben und ihr Vorkommen stehen im Fokus der Veranstaltungsreihe „KrankheitsErregend“ des HZI. In diesem Jahr findet die Reihe in Kooperation mit dem Haus der Wissenschaft Braunschweig statt und setzt sich aus zwei Lesungen und einem Science Slam zusammen. Den Auftakt macht die Mikrobiologin und HZI-Pressesprecherin Susanne Thiele. Am 14. November 2019 liest sie im Haus der Wissenschaft aus ihrem aktuellen Sachbuch „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke“ (2019) und nimmt das Publikum mit auf eine Mikroben-Entdeckungstour durch die eigenen vier Wände.
08.11.2019
Prof. Peter Fineran
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Aufgrund seiner Fähigkeit die DNA menschlicher Zellen präzise zu verändern, steht das CRISPR-Cas-System im Rampenlicht. Diese auch als "Genschere" bezeichnete molekulare Maschine ist von Bakterien abgeleitet, die es nutzen, um sich vor Viren zu schützen. Prof. Peter Fineran untersucht an der University of Otago in Neuseeland bakterielle CRISPR-Cas-Systeme einschließlich ihrer Regulation. Mithilfe eines Humboldt-Forschungsstipendiums für erfahrene Forscher besucht er derzeit die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der JMU.
23.10.2019
Holz
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Bei der Produktion vieler Arzneimittel sammeln sich große Mengen umweltschädlicher Abfälle an. Um komplexe chemische Verbindungen herzustellen, werden für die einzelnen Syntheseschritte normalerweise brennbare, organische Lösungsmittel benötigt. Forscher der Universität Groningen und des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben nun eine überraschend einfache katalytische Methode entwickelt, die – ausgehend von recycelbarer Lignozellulose (Holzspäne) – nur zwei bis drei Syntheseschritte benötigt und Wasser als einzigen Abfall erzeugt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachjournal ACS Central Science.
17.10.2019
Portrait Mathias Munschauer
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Zellen verfügen über Abwehrprogramme, um sich gegen Bakterien oder Viren zu verteidigen. Dafür ändern die Zellen die Genexpression; es werden also vorher inaktive Gene angeschaltet oder aktive Gene nicht mehr abgelesen. Gene verschlüsseln den Bauplan für Proteine, der im ersten Schritt der Proteinherstellung in sogenannte RNA (Ribonukleinsäure) umgeschrieben wird. Nicht alle entstehenden RNA-Transkripte sind jedoch Vorlagen für die Proteinherstellung. Lange, nicht-kodierende RNAs (lncRNAs) ähneln in vielen Eigenschaften den Protein-kodierenden Boten-RNAs, werden aber nicht in Proteine übersetzt. Stattdessen interagieren lncRNAs mit DNA, RNA und Proteinen und regulieren so diverse Zellfunktionen. Die seit Juli 2019 am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) angesiedelte Nachwuchsgruppe „LncRNA und Infektionsbiologie“ von Dr. Mathias Munschauer erforscht die Funktion der lncRNAs in der Abwehr von Krankheitserregern. Das HIRI ist eine gemeinsame Einrichtung des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Munschauers Nachwuchsgruppe ist die achte Forschungsgruppe, die am 2017 gegründeten HIRI ihre Arbeit aufgenommen hat.
11.10.2019

HZI in den Medien

... maßgeblich vorantreiben. In Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Utah State ...

16.01.2026
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IT Boltwise

... Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und am Max-Delbrück-Centrum für ...

16.01.2026
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Handelsblatt

Das interdisziplinäre Team aus TWINCORE , Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover ( ...

15.01.2026
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Arzt & Wirtschaft

Manche fordern Placebo-kontrollierte Vergleiche von Geimpften und Ungeimpften, um die Sicherheit der Masern-Impfung zu testen. ...

15.01.2026
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BR Bayerischer Rundfunk

... können wir Pandemien früh erkennen? Forschende des Helmholtz‑Instituts für One Health zeigen, warum Mensch, ...

13.01.2026
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Deutsche Welle

... gewinnbringend eingesetzt werden. Das HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit ...

13.01.2026
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juraforum.de

... nach SARS-CoV-2, sagt Fabian Leendertz. Er ist Direktor des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in ...

13.01.2026
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Deutsche Welle

from the University Hospital Würzburg (UKW), the Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research (HIRI), and University of Münster. The

12.01.2026
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MSN.com

... des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und der Universität ...

12.01.2026
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Biermann Medizin

... potential pandemics early on? Researchers at the Helmholtz Institute for One Health are showing why ...

12.01.2026
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Deutsche Welle

Entdeckung

 

Forschende am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Braunschweiger Helmholtz- ...

09.01.2026
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Bionity.COM

tools.” – Dr. Anya Sharma, Virologist at the Helmholtz Centre for Infection Research.

 

Looking Ahead: The Long-Term Implications of

08.01.2026
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ARCHYDE

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