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Auftakttreffen des Netzwerkes INFRALINK
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Kick-Off von INFRALINK

HZI koordiniert den Aufbau eines Netzwerkes von Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdiensts und der Infektionsforschung

Am 17. und 18. März 2025 fand am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig das Auftakttreffen des Netzwerkes INFRALINK statt. Sechs Partnerinstitutionen werden ein Netzwerk aufbauen, das Infektionsforschung zwischen Öffentlichem Gesundheitsdienst und Forschungseinrichtungen vereinfacht. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung mit 500.000 Euro gefördert.

Dr. Berit Lange, kommissarische Leiterin der Abteilung „Epidemiologie“ am HZI koordiniert das neue Netzwerk INFRALINK. Zudem sind die Gesundheitsämter Frankfurt am Main (PD Peter Tinnemann) und Köln (Dr. Annelene Kossow) – zwei der größten Gesundheitsämter Deutschland - sowie das Landeszentrum Gesundheit NRW (Dr. Annette Jurke) an der Ausgestaltung des Netzwerkes beteiligt. Über gemeinsame Pilotprojekte werden weitere Gesundheitsämter eingebunden. Als weitere Forschungspartner:innen sind Prof. André Karch, Leiter der Klinischen Epidemiologie an der Universität Münster, Prof. Florian Klein, Direktor der Virologie an der Uniklinik Köln, und PD Katja de With, Leiterin der Klinischen Infektiologie an der Universitätsklinik Dresden, Teil des Konsortiums. 

Ein Schwerpunkt des Kick-Off Treffens lag auf der Planung des Netzwerkaufbaus. Auch die Einbindung bestehender Netzwerke sowie Plattformen für epidemiologische Kohortenstudien, wie z.B. MuSPAD sowie Modellierungskonsortien wie RESPINOW und MONID als Forschungsinfrastrukturen mit dem Öffentlichem Gesundheitsdienst wurde diskutiert. Es stellten sich auch FORGE360 (Prof. Stefan Ehehalt) und das ÖGDForte Netzwerk (Dr. Kerstin Schmidt) sowie das NLGA (Dr. Johannes Dreesmann) als frühzeitig einzubindende Organisationen vor.

„Mit INFRALINK möchten wir etwas schaffen, was in der SARS-CoV-2-Pandemie als Lücke aufgefallen ist: Ein Netzwerk, in dem Forschungseinrichtungen und der Öffentliche Gesundheitsdienst agil und überregional für die Infektionsforschung kollaborieren“, erklärt Berit Lange die Hauptmotivation für die Initiative.

Portrait Andreas Fischer

Pressekontakt

Dr. Andreas Fischer
Wissenschaftsredakteur