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SARS-CoV-2 besser verstehen – das hat sich Mathias Munschauer vom Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in seinem Forschungsprojekt „COVIDecode“ zur Aufgabe gemacht. Mit einer Förderung von 1,5 Millionen Euro zeichnet der Europäische Forschungsrat (ERC) ihn nun über einen Zeitraum von fünf Jahren aus. Er ist damit der dritte Wissenschaftler am HIRI, der einen ERC Grant erhält.
10.01.2022
Portrait Silke Tannapfel
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Silke Tannapfel, bisherige Administrative Geschäftsführerin, verlässt zum 31.12.2021 das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, um sich als Ministerialdirigentin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die Position der Administrativen Geschäftsführerin übernimmt kommissarisch Elisabeth Gerndt, Prokuristin und Leiterin der Abteilung Finanzen und Controlling am HZI.
15.12.2021
Grafik Lunge
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Die zunehmende Ausbreitung resistenter Keime führt dazu, dass ehemals hochwirksame Antibiotika zur Behandlung von Infektionserkrankungen oftmals nicht mehr erfolgreich eingesetzt werden können. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat das Team um Prof. Anna Hirsch vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) neue Wirkstoffkandidaten entwickelt, die dazu in der Lage sind, einen der wichtigsten Krankenhauskeime unschädlich zu machen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher:innen in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.
14.12.2021
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Forscher:innen vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg und der Universität Cambridge haben bei der Analyse des 2A-Proteins von Cardioviren einen Gen-Schalter entschlüsselt. Durch eine besondere RNA-bindende Faltung in seiner Struktur aktiviert das Protein die sogenannte ribosomale Leserasterverschiebung und ermöglicht es dem Virus, sich zu vermehren. Zugleich kann eine Anhäufung von 2A diesen Prozess während der Infektion abschalten – eine virale Achillesferse, auf die künftige RNA-basierte Therapien zielen könnten. Die neuen Erkenntnisse wurden im Fachmagazin Nature Communications publiziert. Das HIRI ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
14.12.2021
Portrait Brinkmann und Meyer-Hermann
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Zur effektiven Bekämpfung des Coronavirus hat die deutsche Bundesregierung einen wissenschaftlichen Expertenrat aufgestellt, der zukünftig zu Maßnahmen gegen die Pandemie beraten soll. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Technische Universität Braunschweig sind mit zwei Expert:innen, Prof. Melanie Brinkmann und Prof. Michael Meyer-Hermann, in dem Gremium vertreten. Insgesamt ist das Gremium mit 19 Wissenschaftler:innen verschiedener Fachdisziplinen besetzt.
13.12.2021
Strukturmodel des Spike-Proteins von SARS-CoV-2.
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Die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des SARS-CoV-2 Virus hat die internationale medizinische und wissenschaftliche Gemeinschaft überrascht. Die Frage ist: Gelingt die Ausbreitung durch Umgehung der humoralen Immunabwehr (Antikörper) oder durch bessere Bindung an menschliche Zellen und damit durch eine leichtere Infektion? Eine noch nicht begutachtete Preprint-Studie eines Braunschweiger Forscherteams vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Technischen Universität Braunschweig deutet darauf hin, dass die neue Virusvariante die Erkennung bei Geimpften und Genesenen umgehen kann.
13.12.2021

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