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Person wehrt Viren ab
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Itaconsäure war lange Zeit nur als Stoffwechselprodukt von Pilzen bekannt. Seine Funktion war unbekannt, aber es wird seit Jahrzehnten weltweit industriell für die Kunststoffproduktion benutzt. Im Jahre 2013 wurde es überraschenderweise als wichtiges Stoffwechselprodukt im Immunsystem entdeckt. Diese neu beschriebene Rolle hat eine Suche nach klinischen Einsatzmöglichkeiten ausgelöst. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des TWINCORE-Zentrums für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, einer gemeinsamen Einrichtung des HZI und der Medizinischen Hochschule Hannover, haben nun die Kristallstruktur des Itaconsäure-synthetisierenden Enzyms cis-Aconitat-Decarboxylase (CAD) gelöst. Ihre Ergebnisse liefern die Grundlage für ein besseres Verständnis der Itaconsäuresynthese, des Ursprungs dieses wichtigen Stoffwechselschrittes in der Evolution und die Rolle der Itaconsäure im Immunsystem. Insbesondere identifizierten die Forscher natürlich vorkommende und möglicherweise klinisch wichtige Variationen im menschlichen CAD Enzym.
26.09.2019
Nasenspray
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Die Ascenion GmbH, Technologietransferpartner des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), teilt mit, dass ihr Portfoliounternehmen WBC Drug Delivery Technologies (WBC) von der Klaria Pharma Holding AB übernommen wurde. WBC wurde Anfang dieses Jahres gegründet, um eine neue Drug-Delivery-Technologie weiter voranzubringen, die gemeinsam von Wissenschaftlern am HZI und dessen Zweigstelle, dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS), entwickelt wurde. Die Forscher haben Liposomen mit Invasinen beschichtet. Das sind Proteine, die es Bakterien ermöglichen, eukaryotische Zellmembranen zu durchdringen. Das resultierende Drug-Delivery-System verbindet die Sicherheit und Vielseitigkeit von Liposomen mit der einzigartigen Fähigkeit von Bakterien, menschliche Zellen zu infiltrieren. Das könnte die Behandlung von vielen Krankheiten verbessern. Selbst Erreger, die sich in membrangebundenen Vakuolen "verstecken", könnte man erreichen.
19.09.2019
Impfung
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Wer sich vor der Grippe schützen möchte, muss sich derzeit noch jedes Jahr neu impfen lassen, weil die Grippeviren ständig Bestandteile verändern, auf die unser Immunschutz anspricht. Unser Immunsystem reagiert dabei vor allem auf die beiden Virusproteine Hämagglutinin und Neuraminidase (NA), wobei sich aber herausgestellt hat, dass heutige Impfstoffe nur eine schwache Immunantwort gegen Neuraminidase auslösen. Dies ist bedauerlich, da es Hinweise darauf gibt, dass Antikörper gegen dieses Protein mindestens genauso wirksam gegen Influenza-Infektionen schützen können wie solche gegen Hämagglutinin. Forscher am HZI wollen diese Beobachtung nun besser ausnutzen.
05.09.2019
Parasit Trypanosoma cruzi
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Ein Konsortium aus elf Partnern hat für sein Projekt CRUZIVAX („Vaccine for Prevention and Treatment of Trypanosoma cruzi Infection“) eine umfangreiche Förderung aus dem Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 der Europäischen Kommission erhalten. Ziel von CRUZIVAX ist es, einen hochwirksamen, kostengünstigen und einfach zu verabreichenden prophylaktischen Impfstoffkandidaten für die Chagas-Krankheit zu entwickeln, die durch den Parasiten Trypanosoma cruzi (T. cruzi) verursacht wird. Der Impfstoff soll als Nasenspray einsetzbar sein. Das Projekt wird von der Abteilung Vakzinologie des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) unter der Leitung von Prof. Carlos A. Guzmán koordiniert. Die Gesamtfördersumme beträgt mehr als acht Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren, wobei dem HZI rund zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
25.07.2019
grafische Darstellung des Enzyms PurAH
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In den 1950er Jahren entdeckten Forscher die Bottromycine – von Bakterien produzierte Naturstoffe mit antibiotischer Wirkung. Da diese Substanzen sogar menschliche Krankheitserreger wie den Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus areus) abtöten, sind sie für die Medikamentenentwicklung von Interesse. Nach der Entdeckung der Bottromycine dauerte es noch bis zum Jahr 2012, bis Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und seines Saarbrücker Standortes Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) die Gene identifizieren konnten, die Bakterien zur Bildung der Bottromycine nutzen. Nun konnten sie die zugrundeliegenden Reaktionen in den Bakterienzellen weiter aufklären.
20.06.2019
DNA
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Im Rahmen der Ausschreibung „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“ fördern das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung 16 innovative Projekte, die sich mit den Chancen datenintensiver Forschung und personalisierter Medizin beschäftigen. Die Lebenswissenschaften gehören aktuell zu den dynamischsten Forschungsfeldern der Wissenschaft – das zeigt auch die Zahl von insgesamt 54 eingereichten Anträgen. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die die sich aus der fortschreitenden Digitalisierung der Lebenswissenschaften ergebenden Chancen und Möglichkeiten in besonderer Weise für den Erkenntnisfortschritt nutzen. Diese Projekte erarbeiten Meilensteine für den Transfer neu gewonnenen Wissens und setzen es in ersten Schritten um. Insgesamt fünf Projekte mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) wurden in die Förderung aufgenommen.
18.06.2019

HZI in den Medien

... beschäftigt sich daneben unter dem Dach des Helmholtz Institutes für Pharmazeu­tische Forschung Saarland (HIPS) ...

18.03.2026
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Biermann Medizin

... Ausbau von Produktions- und Vermarktungskapazitäten.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI begrüßt den Erhalt der GMP- ...

18.03.2026
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Bionity.COM

... der Universität zu Lübeck, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover ...

17.03.2026
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Biermann Medizin

Vorsorge Das Coronavirus hält die Welt nicht mehr in Atem. Doch was, wenn ein ­anderer gefährlicher Erreger auftaucht? So wappnet sich unser Gesundheitssystem

16.03.2026
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Apotheken Umschau

... stumpfen ab“, erklärt Marc Brönstrup vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Neue Antibiotika sind dringend ...

14.03.2026
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ARD Mediathek

... der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig neue Wirkstoffe ...

13.03.2026
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MTA Dialog

... späten 1990ern hob sie der am Saarbrücker Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) tätige ...

08.03.2026
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Saarbrücker Zeitung

European institutions, including Germany’s Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research, Helmholtz Center for Infection Research,

06.03.2026
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Clinical Lab Products

Die Zellen kontrollieren die Reaktion des Immunsystems und verhindern Schäden durch Selbstangriffe. Forschende arbeiten daran, sie zur Therapie einzusetzen.

05.03.2026
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NDR Norddeutscher Rundfunk

Nachwuchsgruppe „Nanoinfektionsbiologie“ am HZI. Diese Lücke soll das Projekt ONEMUC (Respiratorischer Mukus als One Health-Schnittstelle) ...

03.03.2026
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DeutschesGesundheitsPortal

Hochschule Hannover (MHH) und des Helmholz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erforschen im Rahmen des Projektes StopPSC ( ...

03.03.2026
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Biermann Medizin

Mdisk, stock.adobe.com

 

Braunschweig – Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) in Braunschweig erhält für sein ...

03.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

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